Mobile Ausstellungen

Sie planen eine Veranstaltungsreihe zum Thema Rechtsextremismus oder Menschenrechte? Sie wollen einen Beitrag zur aktiven Erinnerungsarbeit leisten? Wir runden mit der passenden mobilen Ausstellung Ihr Vorhaben gerne ab. Zu den Ausstellungen bieten wir Führungen, Diskussionsrunden, Zeitzeugengespräche, Filmvorführungen und Projekttage an.

Wir bringen das für Sie passende Angebot mit pädagogischen Rahmenprogramm gerne zu Ihnen. Sprechen Sie uns an!

 

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Unsere mobilen Ausstellungen und Lernumgebungen im Verleih:

Rechtsextreme versuchen besonders über Kleidung, Musik sowie im Internet Jugendliche in ihrem normalen Alltag zu erreichen. Mit zahlreichen Beispielen wird in der Ausstellung gezeigt, wie Rechtsextreme sich dabei oft in ihren Botschaften auf den Nationalsozialismus beziehen.

An den sechs Stationen dieser mobilen Lernumgebung sollen mit unterschiedlichen Spiel- und Arbeitsmöglichkeiten Jugendliche alltagsnah an das Thema Menschenrechte herangeführt werden. Dabei sollen sie darin gestärkt werden im Alltag gegen Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen zu handeln.

Der Auschwitzüberlebende Alex Deutsch hat an vielen Orten ein bewegtes Leben geführt. Die Ausstellung dokumentiert die wichtigsten Stationen in seinem Leben, von Berlin über Auschwitz und St. Louis bis ins saarländische Wiebelskirchen. Jeder Ort erzählt in der Ausstellung ein eigenes Kapitel im Leben von Deutsch.

Er war Teil der studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Willi Graf, der einen Großteil seiner Kindheit und Jugend in Saarbrücken aufwuchs, wurde als Mitglied des Widerstands 1942 hingerichtet. Die Ausstellung dokumentiert einen Teil seiner Biographie.

Die mobile Ausstellung zeigt anhand des Einzelschicksals der angesehenen Familie Berl, anschaulich die Repressionen des NS gegenüber ihren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern im St. Wendeler Land.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in vielen Städten und Gemeinden des Deutschen Reichs jüdische Geschäfte zerstört, Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger verhaftet und in Konzentrationslager gebracht. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Verlauf der Ereignissen an den unterschiedlichen saarländischen Orten.

Sie erkannte früh die Gefahren des Nationalsozialismus, verweigerte Zeit ihres Lebens den Hitler-Gruß und entschied sich trotz massivem Drucks, den NS-Verbänden nicht beizutreten. 1942 wurde sie dafür ohne Prozess und Verurteilung ins Frauen-KZ Ravensbrück deportiert. Die Ausstellung erzählt aus ihrem bewegten Leben.

Rabbiner Rülf der Synagogengemeinde kämpfte gegen die Unterdrückung saarländischen Jüdinnen und Juden durch den NS. Nach seiner Emigration 1935 wurde er in Palästina zum Pionier des dortigen Schulwesens. 1951 kommt er für ein Jahr nach Saarbrücken zurück und widmet sich dem Aufbau der neugegründeten Gemeinde. Erfahren Sie mehr darüber in der Ausstellung.