19. März: Besuchen Sie uns zum „Tag der Demokratiegeschichte 2026“

Am 18. März 2026 sowie in den Tagen danach wird erstmals bundesweit der Tag der Demokratiegeschichte begangen. Der Aktionstag steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und lädt Orte der Demokratiegeschichte in ganz Deutschland dazu ein, die Entwicklung demokratischer Rechte, Freiheitskämpfe und politischer Teilhabe sichtbar zu machen. Der 18. März ist ein zentrales Datum der deutschen Demokratiegeschichte: von der Ausrufung der Mainzer Republik 1793, über die Märzrevolution 1848, das Scheitern des Kapp-Putsches 1920 bis hin zur ersten freien Volkskammerwahl der DDR 1990.

Anlässlich des Tags der Demokratiegeschichte öffnet das Adolf-Bender-Zentrum am Donnerstag, den 19. März 2026 ab 17 Uhr, seine Türen für die Öffentlichkeit.

🕕 Ein besonderer Programmpunkt ist die Führung durch den Moorsoldatenzyklus um 18 Uhr. Diese wird von Hans Bender, dem Sohn von Adolf Bender, persönlich durchgeführt. Die Führung bietet eindrucksvolle Einblicke in die historische, politische und erinnerungskulturelle Bedeutung des Zyklus.

📚 Begleitend wird es einen Bücherstand mit Publikationen aus unserer Arbeit geben
🖼️ Außerdem ist die Ausstellung Alex Deutsch – Überlebender des KZ Auschwitz an diesem Abend zugänglich

Mit seiner Beteiligung am „Tag der Demokratiegeschichte“ möchte das Adolf-Bender-Zentrum dazu beitragen, demokratische Traditionen, historische Vorbilder und die Bedeutung von Engagement, Haltung und Zivilcourage sichtbar zu machen – gerade in Zeiten, in denen demokratische Werte erneut unter Druck stehen. Denn Demokratie ist kein Selbstläufer, sondern ein Prozess voller Konflikte, Brüche und mutiger Entscheidungen.