Eine Gruppe Jugendlicher, die sich umarmen, ist von hinten zu sehen

„Wir sind…“ – Ein Projekt gegen Vorurteile für die Stärkung eines gesellschaftlichen Wir-Gefühls

Wie stellen sich Jugendliche Zusammenleben vor?

Projektlaufzeit: ab 09/2019
Projektort:         Landkreis Saarlouis
Zielgruppe:        Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 27 Jahren, unterschiedlicher Herkunft

  • Wie wollen wir zusammenleben?
  • Identitätsbewusstsein stärken
  • Sensibilisieren im Umgang mit Vorurteilen

Nach dem erfolgreichen Projekt We.are.your.friends 2.0 gibt es nun ein neues aus Bundesmitteln gefördertes Projekt von uns im Bereich Migration. Im Projekt „Wir sind…“ fragen wir danach, wie sich Jugendliche unterschiedlicher Herkunft gemeinsam das Zusammenleben vorstellen. Mit Hilfe von Diversity- und Anti-Bias-Metoden soll in Projektgruppen ein Empowerment-Prozess initiiert werden an dessen Ende die Teilnehmenden ihre Vorstellungen eines gesellschaftlichen „Wir“ ausarbeiten und schließlich sagen können: „Wir sind…“.
Die von Jugendlichen formulierten Wünsche was sich ändern soll und was gleichbleiben darf werden weitergetragen:

  • an (politische) Entscheidungsträger*innen
  • in Form eines kreativen Projektes Bewusstsein an die breite Öffentlichkeit.

Die Ausgestaltung des kreativen Projektes obliegt der Gruppe selbst, egal ob Kurzfilm, Ausstellung, Poetry Slam, Merchandise Artikel, Flashmop, Social Media, Urban Art oder anderes, die Möglichkeiten sind breit gefächert und wir lassen uns gerne zusammen mit den Ideengeber der Zukunft auf einen aufregenden Prozess ein unter der Fragestellung, wie wir in einer pluralistischen Gesellschaft zusammenleben wollen?

Im Vorfeld zur Umsetzung des Kreativprojektes arbeiten wir mit den Jugendlichen zu ihrer eigenen Identität hin zum Erhöhen der wechselseitigen Akzeptanz, um des Austausch zwischen Zuwanderer- und Aufnahmegesellschaft zu verbessern. So wollen wir die interkulturellen Öffnung und Sensibilität im Umgang mit Vorurteilen dem Prozess des kreativen Ausdrucks finden, des Empowerments, voranstellen, um die gegenseitig empfundene Fremdheit etwas kleiner werden zu lassen und Gemeinsamkeiten neben die Unterschiede treten zu lassen.

Die Projektgruppenarbeit findet außerschulisch, einmal die Woche, über mindestens 14 Wochen, beginnend im Oktober 2019 statt.
Daneben können ab 2020 Einzelworkshops zu diesem Thema angefragt werden. Näheres Informationen dazu folgen. Das Projekt ist ebenfalls möglich als Blockveranstaltung bspw. im Rahmen eines Aktionswoche oder als Ferienprojekt durchführbar.

 

Kontakt

 

Das Projekt wird gefördert durch

das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge